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Interview mit Claudia Marinaccio

Die Körpertherapeutin beantwortet Fragen zum Thema Energie

Die Psychologin und Körpertherapeutin Claudia Marinaccio beantwortet heute meine Fragen rund ums Thema "Energie". Claudia hat Psychologie und Psychopathologie an der Universität Zürich studiert und hat seit 2009  eine eigene Praxis in Zürich. Dort bietet sie Massage, Körpertherapie und Beratungen an.

Liebe Claudia, erzähl uns doch bitte etwas über Deinen Werdegang.

Gern, liebe Nicole. Ich habe Psychologie und Psychopathologie studiert und seither immer eng mit Menschen gearbeitet. 

Auf der Suche nach den Faktoren für körperliches und seelisches Wohlbefinden, für Heilung und Gesundheit, habe ich mich stets weitergebildet, unter anderem in den Bereichen Bewusstseinsentwicklung, klassische Massage, energetische Körperarbeit, Yoga und gesunde Ernährung. Heute habe ich seit 7 Jahren meine eigene Praxis am Rigiplatz.

Was möchtest Du Deinen Klienten weitergeben?

Mit etwas vom Wichtigsten ist für mich das bewusste Erkennen und Leben der eigenen Bestimmung, Potenziale und Lernaufgaben. Mich hat von Kindheit an interessiert, was uns Menschen ausmacht, wie wir mit dem Leben umgehen, mit uns selber, mit anderen Leuten und der Welt? Was beeinflusst uns und welche Möglichkeiten besitzen wir selber, um uns ein möglichst gesundes und erfülltes Leben zu erschaffen, das uns auch wirklich innerlich berührt? Mein sehnlichster Wunsch damals war es, einfach mich selber sein zu können und dass dies den Menschen in meinem Umfeld ebenfalls vergönnt wäre. Ich nahm in mir und meinem Umfeld Liebevolles, ebenso wie Leidvolles und Bedrohliches wahr und beobachtete, dass sich schmerzhafte Erfahrungen so lange wiederholen, bis wir uns bewusst damit auseinandersetzen und neue Wege einschlagen. Ich empfand ein Sehnen nach Sicherheit, Liebe und Geborgenheit im Aussen und fühlte gleichzeitig intuitiv, dass es die Liebe in uns ist und damit einhergehend die Fähigkeit, sich ein offenes Herz zu bewahren, wodurch wir innere und äussere Grenzen überwinden, Herausforderungen meistern lernen und immer wieder das Schöne im Leben finden können. Meine Klienten möchte ich einladen und ermutigen sich ihren Herausforderungen und Sehnsüchten zu stellen. Ich will sie dazu inspirieren, das Geschenk des Leben anzunehmen, zu erforschen, wertzuschätzen und vor allem zu geniessen. Ich möchte ihnen einen Raum schenken, in welchem sie ihr Herz öffnen können für die Botschaften ihrer Seele und für das Wirken einer Kraft und Energie, die den Einzelnen übersteigt und die manche als universelle Lebensenergie oder als das Göttliche bezeichnen. Dies ist für mich im wahrsten Sinne des Wortes heil = ganz = gesund sein, Ankommen und Heimkommen zu sich selber - zum Ursprung - der Einheit und der Liebe, die wir sind. 

Als Körpertherapeutin arbeitest Du ja auch energetisch. Bitte erzähle uns, was Dir selber Energie verleiht.​

Für mich gibt es unzählige verschiedene Energiespender, die wir geniessen und ganz praktisch für uns nutzen können. Im Grunde genommen besteht ja alles aus Lebensenergie in unterschiedlicher Qualität, Intensität und Schwingungsfrequenz, und das Spannende ist ja gerade, dass wir, je mehr wir wieder zu unserem Herzen und unserer Selbstliebe zurückfinden, desto mehr entdecken, was uns innerlich berührt und Energie vermittelt. 

Eine der wichtigsten Energiequellen für mich persönlich ist das Tanzen. Ich tanze regelmässig die 5 Rhythmen in Zürich und in Winterthur. Schon als Kind war ich an Ballett und Tanz interessiert und das ist etwas, was mich wunderbar erdet, mir Freude bereitet und Energie verleiht. 

Und dann ist da natürlich das Massieren, meine berufliche Tätigkeit, die mir Energie spendet. Ich bin beim Massieren in achtsamer und fühlender Verbindung mit meinem Körper und dem meiner Klientin oder meines Klienten. Bin präsent im Hier und Jetzt, damit das, was gerade da ist, wahrgenommen und gefühlt werden darf und sich ausdrücken kann. Dahin möchte ich auch meine Klienten führen. 

Daneben spendet mir die Natur viel Energie. Im Sommer liebe ich es, im See schwimmen zu gehen, um mich aufzuladen.

In welchen Situationen verlierst Du Energie?

Würde ich nicht meine Berufung leben, also auf mein Herz hören, dann würde ich Energie verlieren. Ich finde es wichtig, das zu leben, was mir wirklich entspricht, auch beruflich. Wenn ich dies tue, habe ich ein Gefühl von Lebendigkeit und innerem Frieden. Das heisst nicht, dass das Leben deswegen nur angenehm und einfach verläuft, es bedeutet für mich, dem Lebensfluss zu vertrauen, weich und empfänglich zu bleiben und mich immer wieder dem Unbekannten zu öffnen. Tue ich das nicht, bin ich unberührt vom Leben, traurig.

Hast Du ein paar konkrete Tipps für uns, wie man Energie gewinnen kann? 

Einer der direktesten Wege zur Quelle aller Energie, ist die Stille. Wenn wir in die Stille gehen, ganz präsent sind und uns wieder verbinden mit dem eigenen Körper und den Gefühlen, können wir sehr schnell wieder Zugang finden zum Fluss der Energie. Dasselbe kann auch durch bewusstes Atmen, durch das Hören von ausgewählter Musik, Tanzen oder das Einnehmen gesunder Ernährung, wie beispielsweise den Grünen Smoothies, sehr gut gelingen. Ebenfalls empfehlen kann ich die Körperübungen des Traumatherapeuten David Berceli, TRE genannt,  mit denen es möglich ist, sehr tiefe Spannungen, Schocks und Blockaden aus dem Körper zu lösen, wodurch sich Schmerzen auflösen und die Lebensenergie wieder befreit fliessen kann.

Warum tust Du, was Du tust?

Weil ich nicht anders kann! Ich habe in mir eine tiefe Sehnsucht danach, mich selber zu erfahren, mich auszudrücken und authentisch und intensiv zu leben. Ich glaube, da geht es mir wie allen anderen auch. Wir werden längerfristig kaum Zufriedenheit oder gesunden Erfolg erfahren können, wenn wir etwas tun, das nicht unserem Wesen entspricht oder das anderen schadet. Darum folge ich meinem Herzen und versuche, meinen Beitrag für das Wohl des Ganzen zu leisten. 

Was sind deine Wünsche oder Visionen?

Ich habe eine konkrete Vision, nämlich, dass ich in Zukunft mehr mit Gruppen und mit den oben erwähnten TRE Körperübungen arbeiten möchte. Ich denke, das liegt mir und es wäre ein passender nächster Schritt. Zudem möchte ich meine Selbstständigkeit weiter ausbauen, im Moment arbeite ich nebenbei noch in einem kleinen Pensum als Masseurin in einer Physiotherapie in Zürich.

Liebe Claudia, ich danke Dir ganz herzlich für unser Gespräch! 

www.marinaccio.ch

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