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"Ich bin froh, dass ich etwas verrückt bin"

Visionen, Energie, Lebensfreude - Das Gespräch mit Melanie Alexander

Melanie ist diplomierte Berufstänzerin mit Ausbildung in Zeitgenössischem Tanz und arbeitet mit voller Hingabe als Tanzlehrerin und Choreographin sowie als Privat- und Gruppencoach. Des Weiteren ist sie als Model aktiv, wo sie gerne in Rollen schlüpft und mit der Kamera spielt. Sie wohnt mitten im Zürich im Chreis Cheib, wo sie sich sehr wohl fühlt. Ihre Mutter kommt aus dem Graubünden, ihr Vater aus Texas.

Melanie, stell Dich uns doch bitte kurz vor!

"Gern. Ich bin ein Mensch, der sich leidenschaftlich für die Menschen interessiert. Ich bin Geschichtenerzählerin und Dichterin. Ich erlebe, sammle und erzähle, um Vorurteile abzubauen und zusammen das Menschsein zu zelebrieren."

Weshalb tust Du, was Du tust?

"Ich bin durch meine persönliche Hölle gegangen. Es war schmerzhaft, aber ich habe dadurch gelernt mich von Innen zu stützen. Und daraus entwickelte ich eine Selbstwertschätzung und durchdringende Freude am Leben. Diese setze ich dafür ein mein Umfeld zu inspirieren sich für Wahrheit und Gerechtigkeit zu engagieren. Mein Wunsch ist es, anderen Mut und Hoffnung machen. Weil ich erfahren habe, dass an jemanden zu glauben das Grösste ist, was man geben kann."



Was möchtest Du bewegen in Deinem Leben?


"Die Gedanken in der Gesellschaft. Der Gedankenstrom fliesst, ob wir nun wollen oder nicht. Und oft passiert es, dass wir uns gedanklich ein Gefängnis bauen. Anstatt an unser Potential zu glauben, verlieren
wir uns in Selbstverachtung. Anstatt das Gegenüber wert zu schätzen, prüfen wir seine Schwachstellen und planen den Angriff. Ich möchte mit meiner Lebensart zeigen, was es sich lohnt los zu lassen: Angst,
Hass, Gewalttätigkeit, Gier. Um Platz zu machen für das, was ist: ein Leben von höchstem Wert."

Was gibt Dir Energie in Deinem Leben?

"Tanzen, Chanten, genügend Schlaf und gute Literatur. Mit Freunden ein Bierchen trinken und Ideen austauschen, derbe Witze reissen und viel Lachen, das stärkt mich."

Wovon lässt Du Dich inspirieren?

"Von Musik, meinen Mitmenschen und ihren Geschichten und von Begegnungen mit alltäglichen Helden. Auch Bücher inspirieren mich stetig. Johann Wolfgang von Goethe sagte einst: „In Bibliotheken fühlt man sich wie in der Gegenwart eines großen Kapitals, das geräuschlos unberechenbare Zinsen spendet.“

Was magst Du? 

"Abwechslung, Überraschungen, Vertraulichkeit, Humor, Katzenschnurren sowie Hundeküsse."

Was magst Du nicht?


"Vorurteile, bewusste Ignoranz, Oberflächlichkeit, grüne Oliven und selbstgefällige Referenten." 

Was hat Dir heute schon Freude bereitet?

"Ich habe heute einen Brief aus dem Jahr 2001 von mir gefunden, wo ich aufliste, was für ein Tanzstudium spricht. Darin zitiere ich eine Buchstelle: »Um die nächsten Schritte zu tun, bedarf es einer Prise Verrücktheit.« Ich bin glücklich, dass ich etwas verrückt war und es immer noch bin." 

Worauf freust Du Dich?


"Auf die Zukunft, weil immer mehr Menschen eine moderne, politische Bewusstseinshaltung entwickeln und diese die solidarische Kreativität fördert. Auf das Buch »Conversations with Myself« von Nelson
Mandela, das darauf wartet gelesen zu werden. Auf den nächsten »STAR WARS« Film, der Ende Jahr heraus kommt. Und auf die Lächeln die ich im Leben noch hervor zaubern werde."

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