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99 Gründe für Meditation

(einer reicht auch)

Rund 70.000 Gedanken sollen es sein, die uns täglich durch den Kopf gehen, so habe ich kürzlich auf dem Blog "Karrierebibel" gelesen. Bei manchen Zeitgenossen sind es vielleicht einige mehr, bei anderen etwas weniger... Doch die meisten Gedanken nehmen wir gar nicht bewusst wahr, sie werden kurz irgendwo angedacht, nicht zu Ende geführt und verschwinden scheinbar spurlos so schnell, wie sie aufgeblitzt sind. Viele Gedanken, ob bewusst oder unbewusst, lösen in uns ein Gefühl aus. Oft nehmen wir erst das Gefühl wahr, der dahintersteckende Gedanke ist dabei nicht immer sofort klar. Die Hirnforschung hat sich in den letzten Jahrzehnten intensiv mit den Auswirkungen der Meditation aufs Gehirn befasst, die Anzahl der Studien dazu hat sich vervielfacht. Mich persönlich freut es, findet nun auch die Wissenschaft den Zugang dazu. 
Mich nicht ständig zu identifizieren mit meinen vielen Gedanken - das übe ich. Jeden Tag. Es gibt verschiedene Wege dazu, und einer davon ist die Meditation. Ich glaube, heute sind wir endlich soweit, dass die Meditation ihren ommmm-inösen Ruf verloren hat - denn längst zeigt auch die Wissenschaft: Wer regelmässig meditiert, tut sich selber viel Gutes.
Ich möchte hier die "99 Gründe für Meditation" von Norbert Glaab mit Euch teilen, weil sie mir so gut gefallen. Heute haben mich die 15) 29) und 89) besonders inspiriert. Eigentlich ist aber ein einzelner Grund schon gut genug, um sofort damit zu beginnen. Viel Spass mit der schönen Auflistung!
1. Man hat einen ewigen Begleiter: den Atem 2. Man hat viel Energie für die wichtigen Dinge im Leben 3. Mehrmals am Tag fühlt man, dass sich dieser Moment zu leben lohnt 4. Man freut sich über Herausforderungen 5. Man genießt es, sich zu entspannen 6. Es entsteht körperliches Wohlbefinden 7. Man fühlt sich dankbar 8. Man lernt, loszulassen 9. Die kleinen Dinge im Leben sind genauso wichtig wie die großen 10. Freunde – das sind Menschen, Tiere und Pflanzen 11. Man lernt, auf sich und seine Bedürfnisse zu hören
12. Man liebt andere Menschen für das, was sie sind 13. Man lässt es, mit sich selbst zu kämpfen 14. Man handelt spontan 15. Morgens aufzustehen ist ein Geschenk, genauso, wie abends ins Bett zu gehen 16. Man entwickelt einen eigenen Stil beim Kochen, Malen, Gehen 17. Der Körper balanciert sich aus, so auch das Leben 18. Man beginnt, sich zu lieben
19. Man bekommt nicht so schnell eine Grippe, weil das Immunsystem sich verbessert 20. Man braucht nur noch sich selbst zu gehorchen 21. Leere Zwischenräume werden interessant 22. Man liebt es, zuzuhören 23. Man wird kreativ mit Tätigkeiten, bei denen man es nie erwartet hätte, zum Beispiel Putzen 24. Man regt sich nicht mehr über Dinge auf, die nicht funktionieren 25. Man erblüht mit seinem Wesen 26. Sicherheit ist etwas, was man in sich und nicht außerhalb findet
27. Man freut sich darüber, eigene Unbewusstheit zu sehen 28. Man fließt wie der Fluss ins Meer 29. Das Essen und der Tee schmecken köstlich 30. Man erfährt, was es bedeutet, zu sterben 31. Die Reaktionsfähigkeit wird schneller 32. Man lernt, über sich selbst zu lachen und über andere 33. Der Geruch einer Rose verzückt
34. Man verhält sich konstruktiv 35. Man erfährt Schönheit, Wahrheit und Göttlichkeit 36. Farben werden intensiv wahrgenommen 37. Man lebt seine Wahrheit 38. Man findet in jeder Situation einen Ruhepol 39. Die Urteile der anderen werden zur Anregung, nicht zur Bedrohung 40. Man lernt sich hinzugeben, im täglichen Leben, in der Liebe und auch im Tod 41. Man liebt es, dazu zu lernen 42. Das Leben vereinfacht sich 43. Entscheidungen zu treffen wird leicht 44. Man geht ungestört seinen Weg 45. Glück ist, wenn man alleine ist
46. Veränderung wird zum Lebensstil 47. Wut, Eifersucht und Sorgen verlieren an Intensität 48. Man hört auf, zu hoffen 49. Man lässt es, wegzurennen und zu vermeiden 50. Man lernt, Schmerzen als Ton wahrzunehmen 51. Katastrophen werden zu einer Gelegenheit für Bewusstheit 52. Man erkennt, dass das Leben aus vielen Facetten besteht 53. Man muss niemanden mehr verurteilen, auch nicht sich selbst 54. Man lernt, nichts zu tun 55. Man vertraut dem Leben 56. Der Bauch entspannt sich 57. Schönheit ist nicht mehr eine Frage der Figur 58. Man lernt, dass es viele Wahrheiten gibt 59. Man freut sich über die Vielfalt an Formen 60. Oben und unten, besser und schlechter, richtig und falsch haben keine Bedeutung
61. Man liebt Stille, selbst im größten Lärm 62. Zuhause ist innen 63. Sanfte, freundliche, warme und gütige Momente sind Teil des Alltags 64. Stressgedanken werden mit Abstand beobachtet 65. Man muss nicht mehr auf die Emotionen anderer reagieren, sondern hat eine Wahl 66. Man entdeckt völlig neue Seiten an sich 67. Man lernt, still zu sitzen und einfach zu sein 68. Man genießt die Luft, die man atmet 69. Man ist allein und hat doch viele Freunde
70. Sex wird zur Meditationserfahrung 71. Man handelt intelligent, im Sinne von situationsgerecht 72. Man kann ohne Grund lachen und weinen 73. Man lernt seine Denk- und Funktionsweise kennen 74. Man beginnt, den Körper und seine Bedürfnisse zu verstehen 75. Minderwertigkeit und Zweifel an sich selbst verschwinden 76. Man lernt, Gegensätze als sinnvolle Ergänzung zu verstehen 77. Man wird cool in jeder Hinsicht 78. Man findet seinen eigenen Rhythmus 79. Man muss seinen Ärger nicht an anderen Menschen auslassen 80. Man hat den Mut zur Lücke
81. Lieben wird einfach 82. Man schaut Menschen zu, ohne sie zu bewerten 83. Man findet Gefallen an Langsamkeit 84. Man lacht aus dem Bauch heraus 85. Man entwickelt Sorgfalt – sich, dem Partner und allen Lebewesen gegenüber 86. Man lebt in dem Gefühl, Zeit zu haben und empfänglich sein zu können 87. Mit Freunden geht man lieber Tee trinken als ins Kino 88. Die Dinge ordnen sich ” im Körper, wie im Leben 89. Man lebt in der Welt wie ein Schauspieler in einem Theaterstück 90. Das Unbekannte ist interessant und wird gesucht 91. Man kann über Politiker lachen 92. Man denkt mit, man fühlt mit 93. Der Sohn, die Tochter, die Verwandten, werden zu Freunden 94. Wertvolle Schmuckstücke verlieren ihren Wert
95. Man genießt es, zu warten 96. Wer A sagt, muss nicht unbedingt auch B sagen – Sklaventum verlassen 97. Das Leben wird lebendiger 98. Man lernt, aus der Stille zu sprechen und zu handeln 99. Man muss nichts vollenden – der Moment ist vollendet… 
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