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3 Irrtümer auf dem Weg zur Berufung

Berufung ist ein Thema, das in den letzten Jahren in unserer Gesellschaft enorm populär wurde. Noch vor 30, 40 Jahren wäre es niemandem in den Sinn gekommen, nach eben diesem zu fragen.

💎 Ein Luxusthema also?

Nein, ich finde nicht. In einer Welt, die

  • so interconnected ist, 
  • in der wir so viele Informationen und Inspirationen erhalten, 
  • in der wir sehen, wie andere Menschen ihre Lebenswelten gestalten, 
  • in der es unzählige Möglichkeiten gibt
  • und in der sowieso kein Arbeitsplatz wirklich sicher ist, 

... ist es doch logisch, dass sich so viele Menschen tiefere Fragen stellen. Dass sie sich fragen, wie sie ihr Leben verbringen wollen und was sie wirklich berührt im Leben.

Die Suche nach der Berufung ist ein Thema, das mich schon lange beschäftigt. Sowohl für mich wie auch für meine Klient*innen, die ich auf ihrem Weg berate.

Dieser gesellschaftlich grosse Wunsch nach Sinn und Berufung zeigt sich darin, dass es noch nie so viele Selbstständige, Jungunternehmerinnen, Kreative, Unternehmer gab wie heute. Menschen, die ihr Eigenes in die Welt bringen möchten. Und auch innerhalb einer Firma kann man Berufung leben, wenn die Firmenkultur zu einem passt.

💎 Doch es gibt 3 grosse Irrtümer auf dem Weg zur Berufung:

Auch ich unterlag ihnen phasenweise, darum schreibe ich auch darüber:

💎 Irrtum 1: "Wenn ich meine Talente erkenne, ist der Weg klar."

So einfach ist es nicht. Denn was immer wieder vergessen geht: Der Weg der Berufung ist immer auch ein innerer Weg.

Natürlich kann man mit Kreativitätstechniken einige Schritte in die richtige Richtung gehen, man kann seine Talente und Interessen erforschen und schauen, wo man im Flow ist und Freude und Energie hat. Aber wer seine innere Wahrheit nicht kennt oder noch keinen Zugang zu ihr hat, wird keine klare Vision entwickeln geschweige denn eine solche umsetzen können.

💎 Irrtum 2: "Eines Tages findet mich die Berufung"

Sie soll quasi vom Himmel fallen und ganz plötzlich klar und offensichtlich sein. "Wenn man Glück hat" oder "es verdient" oder "soweit ist" quasi. Oh nein.

💎 Wir gestalten Sinn, Berufung, berufliche Erfüllung in Eigenarbeit 💎

Das sind Prozesse. Es sind innere Prozesse, die wir selber kreieren. Wir müssen nicht warten, bis wir magischerweise eine Offenbarung erhalten. Wir gestalten unsere Wege selber, wir gehen den Weg zur beruflichen Erfüllung Schritt für Schritt. Wir kommen uns selber immer näher, entdecken unsere wahrhaftigen Werte und Qualitäten. 

Und manchmal ist das ein Weg voller Hindernisse.

Es gibt vieles, das uns die Sicht versperren kann. Doch wenn wir konsequent und ehrlich hinschauen, können diese Hindernisse als Wegweiser verstanden werden. Darum betrachte ich die wachsende Verbindung zu unserer innewohnenden Wahrheit wie einen Kompass. Er führt uns langsam aber sicher auf den richtigen Weg.

💎 Irrtum 3: Die Frage nach dem "Was" ist massgebend

Nein, es ist die Frage "Wer?" Wer bin ich? Welche Werte will ich in die Welt bringen? 

Jedes Gestalten beginnt mit einer innere Verbindung. Die Fragen, "wer bin ich, wofür stehe ich ein, was ist mir wirklich wichtig" - sie sollten am Anfang stehen. Erst wenn sie klar sind, kann man einen Schritt weiter gehen.

Man muss verstehen, wie wichtig die Definition der eigenen Werte ist - sie müssen geklärt sein vor dem Sinn. Nur, wer sich und seine Werte kennt, lebt, verkörpert, kann auch Sinn erschaffen.

💎 Die 4 Fragen in der richtigen Reihenfolge:

Heute arbeite ich sehr stark mit den 4 spiralförmig angeordneten Fragen, die auch Michel Bachmann in seinem Artikel "Start with who" (bezugnehmend auf die Gründung von Communities - online auf Medium.com) beschreibt.

Diese Fragen diskutiere ich in Coachings tiefgehend mit meinen Klient*innen. Wichtig ist die Reihenfolge.

💎 1) Wer bist Du und wofür stehst Du?

💎 2) Warum bist Du hier und was sind deine Visionen?

💎 3) Wie gehst Du vor, um Deine Visionen umzusetzen?

💎 4) Was bietest Du an?

💎Was ist für mich sinnvoll?

Wenn ich heute neben den Berufungscoachings auch vielen Selbstständigen helfen darf, ihre Sichtbarkeit auf Instagram und anderen sozialen Kanälen zu vergrössern, dann mag das auf den ersten Blick vielleicht etwas profan anmuten. Das ist es aber nicht. Ich sehe in dieser Tätigkeit, die ich mit so viel Freude angehe, einen grossen Mehrwert und erhalte so oft berührende Dankeszeilen. Denn:

💎 Wir machen gemeinsames Unsichtbares sichtbar!

💎 Ich helfe Selbstständigen, ihre Herzensprojekte und die damit verbundene Botschaft im Kern zu erkennen.

💎 Diese wahrhaftig zu formulieren und sie dann sichtbar zu machen

💎 Wir machen damit gemeinsam Unsichtbares sichtbar.

💎 Ich ermutige Selbstständige und Unternehmer*innen mit einer Vision nach Aussen zu gehen, sich zu zeigen.

💎 Wir vermitteln gemeinsam einem interessierten Publikum Inspirationen für eine bessere Welt.

💎 Und zwar auf eine stilvolle, wahrhaftige, schöne Art und Weise.

💎 Wir kreieren durch substanzielle Beiträge echten Mehrwert.

💎 Wir arbeiten daran, die innere Botschaft, die Werte dieser Person (oder eines Kleinunternehmens) nach Aussen zu transportieren.

💎 Und sie in ihrer Echtheit zu zeigen.

Ist das nicht toll?

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